Über uns

Das TeeMobil Projekt begann Anfang Oktober an der zentralen Erstaufnahme in Harburg. Jeden Abend treffen sich freiwillige und verteilen an die rund 500 Flüchtlinge Tee, Kekse und Obst. Flüchtlinge, die in Hamburg bleiben möchten, müssen sich vor Ort anmelden und warten bis sie zu einer Notunterkunft gebracht werden. Weil der Platz in der Harburger Post oft nicht ausreicht, müssen die Flüchtlinge teilweise draußen warten. Diese Wartezeit versuchen wir mit warmen Tee und Keksen ein wenig zu verkürzen.

Schnell entwickelte sich dieses Projekt auch an anderen Standorten weiter, wie in Eidelstedt, wo wir zunächst mit einem geliehenen Transporter der Ahmadiyya Muslim Jamaat, täglich vor den Toren der Unterkunft für die 700 Flüchtlinge warmen Tee und sogar Kakao für die Kinder verteilen durften. Seit Mitte November sind wir nun in der neuen Halle der Kleiderkammer Eidelstedt und verteilen von dort aus den Tee.

Anschließend konnten wir die Unterkunftsleitungen in Eimsbüttel, Hamm, Barmbek, Harburg Neuland II und Bergedorf ebenfalls davon überzeugen, dass wir den Refugees abends nach dem Abendbrot noch etwas Gutes tun möchten. Seit Ende November bieten wir diesen „Service“ nun auch in Niendorf an der Papenreye und an der Schnackenburgsallee mit dem Teemobil an.

Der Sinn und Zweck dieser Aktion ist es, zum einen den Refugees nach dem Abendbrot noch einmal etwas anbieten zu können, auf dass sie sich freuen können. Ein warmer Kakao mit Keksen ist für viele Kinder Gold wert! Genauso freut es die Erwachsenen, wenn sie abends einen warmen Tee und dazu eine Banane oder hart gekochte Eier erhalten. Für uns kaum vorstellbar, mit welchen einfachen Dingen man Menschen ein Lächeln ins Gesicht zaubern kann.

Zum anderen hat diese Aktion auch den Zweck, die Refugees dazu zu bringen, dass sie mehr trinken. Von Ärzten erhalten wir die Rückmeldung, dass die Refugees teilweise zu wenig trinken und diese Aktion nur begrüßen.

An einigen Standorten fördert es sogar das interkulturelle Verständnis und die Integration. In Eidelstedt oder in Harburg kann jeder dazu stoßen (bekommt auch einen Tee 😉 ) und kann sich mit den Refugees unterhalten oder ggf. Deutschkurse anbieten etc. Teilweise haben sich schon sehr gute Freundschaften gebildet, auch Vorurteile können somit abgebaut werden, da man so in den direkten Kontakt mit den Refugees kommt.

Wir freuen uns sehr über freiwillige Helfer, die vor Ort unterstützen möchten oder uns in Form von Sachspenden unterstützen wollen.


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